fred's blog
Präsentation des Nachbarschaftsmodell
Submitted by fred on 12. March 2012 - 20:59Nun gibt es eine Präsentation zur freien Verfügung. Damit kann man das Nachbarschaftsmodell vorstellen. Bei der Premiere war nach fünfzig Minuten allen Zuhörerinnen und Zuhörern klar, um was es geht. Man kanns sicher auch kürzer oder aber ausführlicher gestalten, dies indem man einzelne Punkte übergeht oder die einen noch vertieft. Je nach Bedarf eben...
Viel Erfolg bei deiner Präsentation!
Präsentation Nachbarschaftsmodell
(März 2012, 17 Folien, A4-quer, PDF 550 kb, allenfalls Link mit rechter Maustaste anklicken und «Ziel speichern unter» oder ähnlich anwählen; Hinweis zu Urheberrechten)
Verein Labitzke-Zukunft
Submitted by fred on 9. February 2012 - 21:20Das Labitzke-Areal in Zürich (westlich vom Letzipark, zwischen Albula- und Hohlstrasse) ist eine ehemalige Fabrik-Überbauung, die sich in einer sehr spannenden Zwischennutzung befindet. Nun sollen dort Wohnungen im «mittleren Preissegment» entstehen. Interpretiere: Gross, teuer und renditeorientiert, ohne nachhaltige Nachversorgung und ohne vernünftiges Nachbarschaftskonzept.
Daher wurde der Verein «Zukunft Labitzke» gegründet. Idee des Vereins ist zu vermeiden, dass dort eine seelenlose Überbauung hingestellt wird, sondern eine Nutzung (mit Neubauten) möglich wird, die unserem Nachbarschaften-Modell entspricht und welche die Vielfalt und die Kultur von heute in die Zukunft rettet und verstärkt.
Mehr dazu findet sich laufend auf
http://labitzke-areal.net/
Neustart Schweiz ist bereits mit Exponenten vertreten im Verein. Aber es braucht noch mehr Interessenten, die mitdenken und mitmachen wollen, um das wohl letzte Areal nahe dem Zentrum von Zürich vor spekulativen Fehlschlüssen zu verschonen und nachhaltig zu entwickeln. Mach mit, wir brauchen dich!
«Anders wirtschaften»
Submitted by fred on 2. February 2012 - 12:14DRS2 hat sich einen «Hörpunkt-Tag» dem «anders wirtschaften» verschrieben: Das Prinzip der Profitmaximierung und ein um sich greifendes Risikodenken - das alles hat nicht nur die Banken weltweit, sondern auch Staaten und Gemeinden in grosse finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Und die Zeche bezahlen die einfachen Leute. Was für Alternativen gibt es?
Die Sendungen können im Internet angehört werden
Vorschlag für die zentralste und genialste Brache der Schweiz
Submitted by fred on 11. December 2011 - 19:08Zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof in Zürich liegt das Kasernenareal. Seit rund 35 Jahren ist es in einer Zwischennutzung (hauptsächlich durch die Polizei, also jener Behörde, die normalerweise bei Zwischennutzungen einschreitet). Eigentlich müsste der Weg frei sein, dass die Kantonspolizei in den nächsten Jahren ein neues Zuhause kriegt (es muss nur noch die Wenigkeit von gut einer halben Milliarde Franken bewilligt werden). Wenn das passiert, haben wir mitten in der Stadt eine Brache von 5 Hektar, für die es noch keine verbindlichen Konzepte für die weitere Verwendung gibt.
Wie ihr oben zwischen dein Zeilen sicher lesen könnt, ist alles noch ziemlich ungewiss. Das hielt die Arbeitsgruppe Nachbarschaften jedoch nicht davon ab, schon mal einen Vorschlag zu lancieren, der zwei Nachbarschaften sowie einen Park auf dem Areal vorsieht (und neben all den Ideen, die für das Areal kursieren, ausserordentlich vernünftig und machbar ist). Wer sich dafür interessiert, kann den Flyer herunterladen (druckfähiges PDF für eine A4-Doppelseite, 870 kb) und ihn wenn möglich sinnvoll unter die Leute bringen (womit die Arbeitsgruppe auch schon begonnen hat). Denn auch wenn wir das weder heute noch morgen noch irgendwann umsetzen sollten, wird damit der Bekanntheitsgard der Nachbarschaftsidee gefördert. Und das bringt immer etwas...!
Wer sich für die Arbeit der Arbeitsgruppe Nachbarschaften interessiert ist herzlich zur nächsten Sitzung eingeladen.
Nachbarschaftsvision
Submitted by fred on 2. December 2011 - 15:46In der neuen Ausgabe von BeobachterNatur (10/11) gibt es einen Artikel von Andrea Freiermuth, der das Leben in einer Nachbarschaft aufzeigt.
In der selben Ausgabe äussert sich der Wirtschaftsautor Philipp Löpfe zum Leben in der Stadt. In diesem Artikel findet sich auch eine Galerie, die Unterschiede von Stadt und Land aufzeigt.
Zudem werden vier Experten zum Thema Zersiedelung interviewt:
- Maria Lezzi, Direktorin des Bundesamts für Raumentwicklung
- Thomas Sieverts, Agglomerationsforscher
- Saskia Sassen, Soziologin
- Heinrich Degelo, Architekt
Gute Unterhaltung! (die Artikel sind übrigens kommentierbar ;-)
Neustart Schweiz ist eine Bewegung
Submitted by fred on 18. November 2011 - 13:18Impulse aus der Hauptversammlung vom 29. Oktober 2011
Die erste Hauptversammlung von Neustart Schweiz hat nebst dem Rückblick auf ein reichhaltiges erstes Vereinsjahr, auch zukünftige organisatorische Grundpfeiler thematisiert.
Der Vorstand hat die Impulse aus der Hauptversammlung vom 29. Oktober an der Sitzung vom 17. November bearbeitet. Dadurch hat sich u.a. sein Selbstverständnis weiter geschärft. Im Zentrum stand die Frage:
«Was ist Neustart Schweiz und welche Aufgaben hat der Vorstand».
Die Antwort: Neustart Schweiz ist eine Bewegung! Und eine Bewegung lebt von den Mitgliedern, die in Arbeits- und Regionalgruppen aktiv sind, gemeinsamen Aktionen etwas aufzeigen & verändern – im lokalen/regionalen Alltag und vielem mehr. Der Vorstand ist gemäss Statuten für folgende Aufgaben verantwortlich:
- Verein nach aussen vertreten
- Arbeitsgruppen koordinieren
- Geschäftsstelle beauftragen und führen. (Die Geschäftsstelle führt das Sekretariat, die Kasse und fungiert als Dienstleistungszentrum der Arbeitsgruppen.)
Bei der Ausübung dieser Aufgaben achtet der Vorstand auf die Schaffung von Strukturen, die Transparenz ermöglichen und fördern.
Zudem sorgt der Vorstand dafür, dass sich die Mitglieder nicht nur virtuell sondern auch real begegnen und austauschen können.
Die Vorstandsmitglieder können und wollen auch in Arbeits- und Regionalgruppen aktiv sein und somit ebenfalls inhaltliche Beiträge für die Bewegung Neustart Schweiz leisten.
Das Leitbild für die Bewegung Neustart Schweiz soll in einem kooperativen Prozess zwischen Vereinsmitgliedern und Vorstand erarbeitet werden. Der Vorstand wird eine Arbeitsgruppe organisieren und Vereinsmitglieder zur Mitwirkung einladen.
Für die zukünftige Behandlung von Anträgen hat der Vorstand folgende Vorschläge erarbeitet:
- Der Vorstand formuliert formelle (nicht inhaltliche) Bedingungen für die Einreichung von Anträgen zuhanden kommender Hauptversammlungen:
- Anträge sollen in einer konkreten Form eingereicht werden. D.h. im Antrag müssen die W-Fragen Wann, Wer, Was, Wie, Wo, Warum soweit möglich und sinnvoll abgehandelt sein. Zum Beispiel: Datum des Antrages, AntragstellerIn, Inhalt & Ziel des Antrages («Antrag auf Änderung des Vereinszwecks», Vorschlag der Behandlung des Antrages, Vorschlag des Ausführungsortes des Antrages (Web-Forum, Vorstand, Geschäftsstelle, HV, AG, RG, sonstiger «Schauplatz»), Grund des Antrages. Der Vorstand ist bei der Formulierung behilflich, falls Bedarf vorhanden.
- Thematische, inhaltliche Anträge für die HV sollten vorgängig in Foren oder Arbeitgruppen initiiert und behandelt worden sein, damit an der Hauptversammlung selber auch in konzentrierter Art & Weise (ohne grosse Auslegeordnung und Erklärungen) abgestimmt werden kann.
- Hauptversammlungen werden zeitlich flexibler angesetzt sein, damit bei Bedarf Verlängerungen möglich sind.
An der kommenden Hauptversammlung am 24. Mai 2012, 19 Uhr in Olten legt der Vorstand einen ausgearbeiteten Vorschlag zur Abstimmung vor
Neue Broschüre
Submitted by fred on 26. September 2011 - 19:00Die Broschüre «Nachbarschaftsentwicklung in der Stadt und Region Zürich» ist bereits vergriffen. Doch jetzt steht die erweiterte Ausgabe zum notwendigen Umbau von Wohnen, Arbeiten und Zusammenleben zur Verfügung. Diese Broschüre hat den Fokus nicht mehr nur auf die Region Zürich, sondern bezieht die ganze Schweiz mit ein. Zudem trägt sie unter anderem dem Aspekt «Relokalisierung» Rechnung.
Das informative und illustrierte Werk mit dem Titel «Nachbarschaften entwickeln!» kann via kontakt@neustartschweiz.ch gegen eine Unkostengebühr von 5 CHF (für schlecht Verdienende) oder mehr, plus 3 CHF Porto und Verpackung (da Format A4) bezogen werden (der Druck wurde von Ropress in Zürich mit grösster Sorgfalt ausgeführt: Die Broschüre wurde klimaneutral und mit erneuerbarer Energie gedruckt. Die Druckfarben sind frei von Lösungsmitteln. Das Papier besteht aus 50% Recycling- und 50% Neufasern aus FSC-Holz. Ein Druck mit einem Home-Office-Drucker wäre wesentlich weniger ökologisch). Damit erfahren Interessierte nicht nur, wie der nötige Wandel einfach und lustvoll angegangen werden kann. Sie erhalten auch ein wertvolles Argumentarium für Diskussionen.
Wer zuerst einmal in der Broschüre schnuppern will, kann das hier tun:
(September 2011, 32 Seiten, A4-hoch, PDF, 1,75 mb; allenfalls Link mit der rechten Maustaste anklicken und «Ziel speichern unter» oder ähnlich auswählen)