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regiotop2 (Forum)

Das Forum regiotop2 (9.-11. März 2012 in Langnau im Emmental) bietet Referate, Filme & Austausch zur Frage: Wie kann eine Gemeinde einen Selbstversorgungsgrad und eine Elastizität entwickeln, die eine gesunde Stabilität und Unabhängigkeit gewährleisten?


Schwerpunktthemen des Forums sind Geld, Energie und Regionale Vertragslandwirtschaft, insbesondere die ausgearbeitete Initiative zur "Vollgeld-Reform", das Open Source-Konzept "Transition Initiativen" und das Wirtschaftsmodell "Gemeinwohl-Ökonomie" als konkrete Möglichkeiten der Realisierung eines Wandels zu zukunftsfähigen Lebensstilen.


Details unter www.regiotop2.ch

Permakultur-Training 2012

Möchtest Du lernen wie man konsequent nachhaltige Lösungen für die grundlegenden Lebensbereiche wie Essen, Wohnen und Konsumgüter entwickelt, plant und umsetzt?

Beat Rölli und sein Trainingsteam führen Dich auch im 2012 in die Prinzipien der Permakultur ein und zeigen Dir, wie Du sie selbst anwenden kannst.

Der Kurs findet über das Jahr verteilt (März bis November) jeweils an einem Wochenende pro Monat inkl. einer Intensiv-Woche im Juli statt. Viele verschiedene Permakultur-Projekte in der ganzen Schweiz werden besucht.

Das Permakultur-Training ist konzipiert für Menschen, die

  • an Permakultur interessiert sind,
  • bereits einen Permakulturkurs gemacht haben und sich nun vertieft mit dem Thema beschäftigen und praktische Erfahrungen machen möchten,
  • sich der Probleme unserer Zeit bewusst sind und konkrete nachhaltige Lösungen und Projekte für sich oder ihre Arbeit kennen lernen möchten,
  • in der biologischen Landwirtschaft, im Gartenbau oder an einem eigenen Permakultur-Projekt arbeiten und Inspiration für ihre Arbeit suchen,
  • Lehrer und Gruppenleiter, die im Bereich der nachhaltigen Entwicklung arbeiten und neue Ideen suchen,
  • in Öko-Dörfern leben oder im Umweltbereich arbeiten und neue Impulse finden möchten.

Mehr Infos auf der Seite der Permakultur-Beratung von Beat Rölli

 

 

Vorschlag für die zentralste und genialste Brache der Schweiz

Zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof in Zürich liegt das Kasernenareal. Seit rund 35 Jahren ist es in einer Zwischennutzung (hauptsächlich durch die Polizei, also jener Behörde, die normalerweise bei Zwischennutzungen einschreitet). Eigentlich müsste der Weg frei sein, dass die Kantonspolizei in den nächsten Jahren ein neues Zuhause kriegt (es muss nur noch die Wenigkeit von gut einer halben Milliarde Franken bewilligt werden). Wenn das passiert, haben wir mitten in der Stadt eine Brache von 5 Hektar, für die es noch keine verbindlichen Konzepte für die weitere Verwendung gibt.

Wie ihr oben zwischen dein Zeilen sicher lesen könnt, ist alles noch ziemlich ungewiss. Das hielt die Arbeitsgruppe Nachbarschaften jedoch nicht davon ab, schon mal einen Vorschlag zu lancieren, der zwei Nachbarschaften sowie einen Park auf dem Areal vorsieht (und neben all den Ideen, die für das Areal kursieren, ausserordentlich vernünftig und machbar ist). Wer sich dafür interessiert, kann den Flyer herunterladen (druckfähiges PDF für eine A4-Doppelseite, 870 kb) und ihn wenn möglich sinnvoll unter die Leute bringen (womit die Arbeitsgruppe auch schon begonnen hat). Denn auch wenn wir das weder heute noch morgen noch irgendwann umsetzen sollten, wird damit der Bekanntheitsgard der Nachbarschaftsidee gefördert. Und das bringt immer etwas...!

Wer sich für die Arbeit der Arbeitsgruppe Nachbarschaften interessiert ist herzlich zur nächsten Sitzung eingeladen.

Regiogruppe Basel nächstes Treffen: Dienstag 17.01.2012

nächstes Treffen:

Dienstag, 17. Januar 2012, 18.30 - 21.00 im QUBA - Quartierzentrum Bachletten, Bachlettenstrasse 12, 4054 Basel

Mitmachen:

Alle, die Interesse haben, mit zu denken und mit zu gestalten, sich zu vernetzen und auszutauschen oder einfach mal reinzuschnuppern. Bitte via Kontaktformular (unten bei der sich öffnenden Seite) anmelden. Darüber werden auch Fragen beantwortet oder Anregungen entgegengenommen.


Wir freuen uns auf Dich!


Herzliche Grüsse

Neustart Schweiz Regionalgruppe Basel

 

 

Nachbarschaftsvision

In der neuen Ausgabe von BeobachterNatur (10/11) gibt es einen Artikel von Andrea Freiermuth, der das Leben in einer Nachbarschaft aufzeigt.

In der selben Ausgabe äussert sich der Wirtschaftsautor Philipp Löpfe zum Leben in der Stadt. In diesem Artikel findet sich auch eine Galerie, die Unterschiede von Stadt und Land aufzeigt.

Zudem werden vier Experten zum Thema Zersiedelung interviewt

  •  Maria Lezzi, Direktorin des Bundesamts für Raumentwicklung
  •  Thomas Sieverts, Agglomerationsforscher 
  •  Saskia Sassen, Soziologin 
  •  Heinrich Degelo, Architekt 

Gute Unterhaltung! (die Artikel sind übrigens kommentierbar ;-)

Kurzprotokoll Treffen AG Nachbarschaft 22 Nov 2011

  • Hans stellt die Idee vor Nationalräte, welche bereits mit Neustart-Ideen sympathisieren, anzugehen (Lobby-Arbeit)
  • Hans stellt Monika Springs Idee des "Urboloco" vor (modulares Mikrozentrum, betrieben von aktiven Jugend-WGs und Alterswohnungen darüber). Die Idee soll grosse Attraktivität für die Stadtverwaltung haben, da sie einige Probleme löst, die die Stadt nicht angehen kann oder will.
  • AG Nachbarschaft war an der HV vom 29. Oktober und stellte sich im World Cafe vor.
  • Gabor stellt die daraus entstandene Idee eines «Synoramas» vor: Welches sind die (konstituierenden) Aspekte der Neustart-Idee? Wo sind diese schon heute realisiert? Das Synorama ist eine illustrierende Diaschau/Kurzfilm von Neustart-Aspekten.
  • Astrid wird bei Occupy Paradeplatz einen Neustart-Workshop machen (www.occupyzuerich.ch)
  • Hans wird einen Entwurf zur Einbringung von Neustart-Ideen im Kasernenareal Zürich versenden.
  • Fred weist auf die Denknetz-Veranstaltung «Von Commons zum Commonismus?» am 5 Dez. Unsere Broschüre soll dort aufgelegt werden (www.denknetz-online.ch)
  • Tex informiert, dass Brotoloco gegründet wurde (Genossenschaftliche Brotproduktion, Ofen steht auf der Hardturm-Brache) www.stadionbrache.ch/projekte

Protokoll: Gabor

Nächste Sitzung: 26. Jan. 2012, 18:00 Uhr im Tant Pis an der Konradstrasse 73 in 8005 Zürich

Neustart Schweiz World Café vom 29. Oktober 2011 in Basel

Viel Lust auf Aktion und Sichtbares

Die Mitwirkenden an den World Café-Tischen wollen integrale Nachbarschaften sehen.

Der zweite Teil der Hauptversammlung von Neustart Schweiz stand im Zeichen der inhaltlichen Arbeit aller Mitglieder und Interessierten an einer starken Bewegung. Partnerorganisationen, Arbeits- und Regionalgruppen von Neustart Schweiz moderierten rund ein Dutzend Tische zur Beantwortung der Frage: «Was braucht es für einen Neustart in der Schweiz?». Erstaunlich, wieviel Initiative, Wissen und bereits Erfahrung in kurzer Zeit aufgetragen wurde.

ag_gruene_oekonomie

AG Grüne Ökonomie

ag_kunst_im_oeffentl_raum

AG Kunst im öffentlichen Raum

ag_nachbarschaften_rg_zuerich

AG Nachbarschaft & RG Zürich

ag_transition

AG Transition Initiativen

agroquartier_grenzueberschreitende_regionen

Agroquartier, grenz­über­schrei­tende Regionen

oekogemeinde_binnignen

Ökogemeinde Binningen

rg_basel

RG Basel

Partnerorganisationen:

Arbeits- und Regionalgruppen Neustart Schweiz:

  • Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum
  • Arbeitsgruppe Grüne Oekonomie, www.niutex.ch
  • Arbeitsgruppe Nachbarschaften
  • Arbeitsgruppe Transitiotart in der Schweiz?». Erstaunlich, wieviel Initiative, Wissen und bereits Erfahrung in kurzer Zeit aufgetragen wurde.

     

    AG Grüne Ökonomie

    ag_kunst_im_oeffentl_raum

    AG Kunst im öffentlichen Raum

    ag_nachbarschaften_rg_zuerich

    AG Nachbarschaft & RG Zürich

    ag_transition

    AG Transition Initiativen

    agroquartier_grenzueberschreitende_regionen

    Agroquartier, grenz­über­schrei­tende Regionen

    oekogemeinde_binnignen

    Ökogemeinde Binningen

    rg_basel

    RG Basel

    Partnerorganisationen:

    Arbeits- und Regionalgruppen Neustart Schweiz:

    Was an den Tischen entstand, spricht eine deutliche Sprache. Neustart Schweiz ist eine Bewegung, in der viel Kraft zum Aufbruch gebündelt ist. Gross ist der Wunsch, die Bewegung zu verorten, ihr ein konkretes Gesicht zu geben und mit lebendigen Projekten, die Ziele der Bewegung lokal und regional zum realen Alltag werden zu lassen. Die World Café-Diskussionen gaben Antworten auf die Frage, was es brauche, um diese Realität zu erreichen. Hier sind die wichtigsten Antworten und Gedanken dazu:

    Bewegung findet statt durch Begegnung zwischen Menschen. Vertrauen in die Bewegung entsteht, wenn Menschen mit gleichen Zielen füreinander erreichbar sind, sich ergänzen und ihre Kompetenzen und Kräfte zusammenlegen können. Ein wichtiger Bestandteil der Bewegung Neustart Schweiz ist die Schaffung von Begegnungs- und Erfahrungsräumen für vielfältige Anspruchsgruppen. Dies wird lokal und übergreifend von den Arbeits- und Regionalgruppen getragen und vom Verein gefördert.

    Begegnung führt zu Inhalten, wenn sich Gespräch und Arbeit an inhaltlichen Hypothesen zu konkreten Aktionen und Projekten kristallisieren können. Die Regionalgruppe Zürich zum Beispiel stellt ihre Erfahrungen mit der Entwicklung lebensfähiger Nachbarschaften als Modelle und Handlungsanleitungen zur Verfügung. Für andere Nachbarschaftsinitiativen stellen solche Vorarbeiten Startpunkte zur eigenen Umsetzung und Weiterentwicklung dar.

    Vertrauen wurde am Tisch der Transition Initiative als kritische Grösse identifiziert. Vertrauen entsteht, wo die Bewegung aus der Anonymität der generellen Forderung in die Identität von Initianten und Gemeinschaften übergeht. Die Regionalgruppe Basel zum Beispiel gibt mit der IBA-Projekteingabe ihrer Initiative ein Gesicht, schärft das Bewusstsein, schmiedet Pläne, bringt Hände zum Einsatz, überführt Anliegen in gemeinschaftliche Projekte und Umsetzungen und vernetzt sich breit. Ist einmal ein Anfang gemacht, geht's nachher leichter, weil das Entstandene Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gibt und Lust auf mehr macht. Im Vordergrund steht die Kraft der Tat.

    Wie anziehend Taten sind, weiss «Urban Agriculture». Mit der Gründung des ersten Gemeinschaftsgartens in Basel im Frühjahr 2011 entstand eine grosse Nachfrage nach den biodynamisch und gemeinschaftlich produzierten Lebensmitteln inmitten einer Wohnüberbauung. Wichtig für die Verbreitung solcher Projekte ist die Anschlussfähigkeit an Stadtverwaltung und Finanzierer, also eine ganzheitliche Zusammenarbeit, d.h. mit allen relevanten Partnern eines Gemeinschaftsgefüges.

    All diese Beispiele zeigen auf eindrückliche Weise, dass wichtiger als der Franken in der Tasche, die Fähigkeit im Kopf und in der Hand ist. Dies fördert seit über 20 Jahren der Verein Soziale Ökonomie mit dem alternativen Währungskreislauf BonNetzBon in Basel. An diesem Arbeitstisch war eine wichtige Erkenntnis, dass ein attraktiver Arbeitsmarkt im alternativen Bereich gefördert werden sollte.

    In der noch nicht formierten, aber überreifen Arbeitsgruppe «Grüne Oekonomie» wurde der Ruf nach dem grünen Oekonomiestudium laut im Sinne des Wissensaufbaus und -transfers zur Gestaltung, Etablierung und konsequenten Führung eines Wirtschaftssystems, das allen Beteiligten und Interessengruppen zukunftsfähige Perspektiven gibt. Im Kleinen beginnt das mit der Entwicklung eines ökonomischen Modells für die Nachbarschaften, das vermag, die verfügbaren Ressourcen in ausgewogene, systemförderliche und dauerhafte Verhältnisse zu setzen.

    Am Tisch der Kunst im öffentlichen Raum wurde die Leitidee einer musikalischen Siedlung aus Tönen und Klängen geboren, als Orientierung für eine fundamental veränderte Art und Weise der Siedlungsentwicklung. Aus dem Agroquartier wurde passend die Aufforderung dazu gegeben, in der Bodennutzung und Raumplanung nicht zwischen Siedlung oder Landwirtschaft abwägen zu müssen, sondern an synergetischen Gesamtsystemen, also einem stimulierenden, symbiotischen Miteinander von Wohnen, Ernähren, Arbeiten und den weiteren, alltäglichen Funktionen in einer lebensfähigen und lebenswerten Nachbarschaft zu arbeiten. Um soweit kommen zu können, müssen die gegenwärtigen Verhältnisse vermutlich zuerst, so das Resultat des Tisches 'Grenzüberschreitende Regionen' bewusst relokalisiert und entschleunigt werden.

    Es ist viel zu tun, dafür kann aber auch an zunehmend viel Wissen und Erfahrung angehängt werden. Die Oekogemeinde Binningen hat Strukturen für Partizipation geschaffen, nimmt Erfahrungen und Vorbilder auf, bindet sie ein, gibt sie weiter. Interessant ist der Hinweis dieses Tisches auf ein «Who is Who des Aufbruchs» - möglicherweise der Grundstein für ein gemeinsames Projekt.

Neustart Schweiz ist eine Bewegung

Impulse aus der Hauptversammlung vom 29. Oktober 2011

Die erste Hauptversammlung von Neustart Schweiz hat nebst dem Rückblick auf ein reichhaltiges erstes Vereinsjahr, auch zukünftige organisatorische Grundpfeiler thematisiert.

Der Vorstand hat die Impulse aus der Hauptversammlung vom 29. Oktober an der Sitzung vom 17. November bearbeitet. Dadurch hat sich u.a. sein Selbstverständnis weiter geschärft. Im Zentrum stand die Frage: 

«Was ist Neustart Schweiz und welche Aufgaben hat der Vorstand». 

Die Antwort: Neustart Schweiz ist eine Bewegung! Und eine Bewegung lebt von den Mitgliedern, die in Arbeits- und Regionalgruppen aktiv sind, gemeinsamen Aktionen etwas aufzeigen & verändern – im lokalen/regionalen Alltag und vielem mehr. Der Vorstand ist gemäss Statuten für folgende Aufgaben verantwortlich:

  • Verein nach aussen vertreten
  • Arbeitsgruppen koordinieren 
  • Geschäftsstelle beauftragen und führen. (Die Geschäftsstelle führt das Sekretariat, die Kasse und fungiert als Dienstleistungszentrum der Arbeitsgruppen.)

Bei der Ausübung dieser Aufgaben achtet der Vorstand auf die Schaffung von Strukturen, die Transparenz ermöglichen und fördern. 

Zudem sorgt der Vorstand dafür, dass sich die Mitglieder nicht nur virtuell sondern auch real begegnen und austauschen können. 

Die Vorstandsmitglieder können und wollen auch in Arbeits- und Regionalgruppen aktiv sein und somit ebenfalls inhaltliche Beiträge für die Bewegung Neustart Schweiz leisten.

Das Leitbild für die Bewegung Neustart Schweiz soll in einem kooperativen Prozess zwischen Vereinsmitgliedern und Vorstand erarbeitet werden. Der Vorstand wird eine Arbeitsgruppe organisieren und Vereinsmitglieder zur Mitwirkung einladen. 


Für die zukünftige Behandlung von Anträgen
hat der Vorstand folgende Vorschläge erarbeitet: 

  • Der Vorstand formuliert formelle (nicht inhaltliche) Bedingungen für die Einreichung von Anträgen zuhanden kommender Hauptversammlungen:
  • Anträge sollen in einer konkreten Form eingereicht werden. D.h. im Antrag müssen die W-Fragen Wann, Wer, Was, Wie, Wo, Warum soweit möglich und sinnvoll abgehandelt sein. Zum Beispiel: Datum des Antrages, AntragstellerIn, Inhalt & Ziel des Antrages («Antrag auf Änderung des Vereinszwecks», Vorschlag der Behandlung des Antrages, Vorschlag des Ausführungsortes des Antrages (Web-Forum, Vorstand, Geschäftsstelle, HV, AG, RG, sonstiger «Schauplatz»), Grund des Antrages. Der Vorstand ist bei der Formulierung behilflich, falls Bedarf vorhanden. 
  • Thematische, inhaltliche Anträge für die HV sollten vorgängig in Foren oder Arbeitgruppen initiiert und behandelt worden sein, damit an der Hauptversammlung selber auch in konzentrierter Art & Weise (ohne grosse Auslegeordnung und Erklärungen) abgestimmt werden kann.
  • Hauptversammlungen werden zeitlich flexibler angesetzt sein, damit bei Bedarf Verlängerungen möglich sind.

An der kommenden Hauptversammlung am 24. Mai 2012, 19 Uhr in Olten legt der Vorstand einen ausgearbeiteten Vorschlag zur Abstimmung vor

St. Johanns-Markt: Samstag, 19. November 2011 in Basel

Bio-Süssmost pressen live auf dem Platz! Mit der Mostpresse den letzten frischen Most des Jahres pressen.

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HERBSTMARKT, 19. NOVEMBER 2011, 9 - 15 UHR, VOGESENPLATZ (Bahnhof St.Johann)

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Ausserdem gibt es Kürbisprodukte in allen Varianten, Obst und Gemüse, Gebäck, Wein aus dem Fricktal, Schnäpse und andere Köstlichkeiten aus dem Jura, T-Shirts aus dem Quartier, vielfältiges Handwerk und vieles mehr.

Das Marktteam freut sich auf Euch!

Weitere Infos: www.st-johannsmarkt.ch

 

Protokoll der 1. Hauptversammlung des Vereins Neustart Schweiz am 29.10.11

vom Samstag, 29. Oktober 2011 im Restaurant «zur Mägd», St. Johanns-Vorstadt 29, 4056 Basel

  • Anwesende Mitglieder: zu Beginn 42, am Schluss 45
  • Gäste: ca. 15
  • Versammlungsleitung: Iris Lenardic
  • Protokoll: Tex Tschurtschenthaler
  • Stimmenzähler: Gabor Doka
  • Anwesende Vorstandsmitglieder: Willi Krafft, Martin Klöti, Dorota Niedzwiecka, Iris Lenardic, Reto Stauss, Hans Widmer

Traktanden:

  1. Begrüssung & Eröffnung: Genehmigung der Traktandenliste sowie Protokoll Gründungsversammlung; Wahl der StimmenzählerInnen
  2. Genehmigung Jahresbericht, Ausblick 2012
  3. Jahresrechnung
  4. Entlastung des Vorstandes (Décharge)
  5. Behandlung von Statutenänderungen und weiteren Geschäften
  6. Wahlen Vorstand, RevisorInnen
  7. Behandlung von Anträgen der Mitglieder
  8. Diverses und Abschluss

Beginn: 13:15 Uhr

1. Begrüssung & Eröffnung
Iris Lenardic eröffnet die Hauptversammlung. Sie begrüsst die Anwesenden und bedankt sich im Namen des Vorstands bei allen Mitgliedern sowie Interessierten, die den Verein seit seiner Gründung am 24. August 2010 aktiv mitgestaltet haben. Zudem verweist sie auf das World Café, das im Anschluss an die Hauptversammlung stattfinden wird.

Martin Klöti präsentiert die Traktandenliste (siehe oben). Sie wird einstimmig genehmigt.

Gabor Doka meldet sich als Stimmenzähler. Er bleibt der einzige und wird einstimmig gewählt. Das Protokoll der Gründungsversammlung vom 24. August 2010 wird einstimmig genehmigt.

2. Genehmigung Jahresbericht, Ausblick 2012
Martin Klöti präsentiert den Jahresbericht. Dieser wird einstimmig genehmigt. Mit dem Ausblick 2012 wird eine Leitbild-Entwicklung in Aussicht gestellt. Aus der Versammlung stellt jemand die Frage, ob die Leitbildentwicklung als Vorstandsangelegenheit gesehen wird oder ob sie als partizipativer Prozess geplant ist. Iris Lenardic teilt mit, dass der Vorstand den Leitbildprozess partizipativ gestalten will. Über den Ausblick wird nicht abgestimmt.

3. Jahresrechnung
Dorota Niedzwiecka präsentiert die Rechnung des Gründungsjahres 2010. Dieses dauerte vom 24.8. bis zum 31.12.2010 und umfasst somit kein ganzes Jahr, da das Vereinsjahr sich ans Kalenderjahr hält. Das Eigenkapital per 31.12.2010 beträgt CHF 4376.60. Die Revisoren Jeannine Hirzel und Martin Zbinden empfehlen der Hauptversammlung die Rechnung zu genehmigen. Die Jahresrechnung 2010 wird einstimmig genehmigt.

4. Entlastung des Vorstandes (Décharge)
Die Décharge des Vorstandes erfolgt einstimmig.

5. Behandlung von Statutenänderungen und weiteren Geschäften
Willi Krafft wirft das Thema der Aktivitätenfinanzierung auf. In den nachfolgenden Voten werden unterschiedliche Varianten erwähnt, wie ein Verein zu finanziellen Mitteln kommen kann: Arbeitsgruppe Fundraising, projektorientiertes Fundraising sowie drei einkommensabhängige Beitrags-Niveaus für Mitglieder. Beim Mitgliederbeitrag wurde noch über verschiedene weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten diskutiert: völlig freier Beitrag, Mindestbeitrag und nach oben offen. Vorerst wird der Mitgliederbeitrag so belassen wie er in den Statuten festgelegt ist. Der Vorstand nimmt die Impulse auf und arbeitet allenfalls einen Finanzierungsvorschlag aus, der an einer nächsten Hauptversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden könnte. Mit diesem Vorgehen ist die Versammlung einverstanden .

6. Wahlen Vorstand, Revisoren
Lea Betschart, Marc Rohrer, Peter Schiess und Jair Stern treten aus dem Vorstand zurück. Der Vorstand bedankt sich im Namen des Vereins für ihr Engagement. Willi Krafft, Martin Klöti, Dorota Niedzwecka, Iris Lenardic, Reto Stauss und Hans Widmer stellen sich zur Wiederwahl. Fred Frohofer wird vom Vorstand als neues Vorstandsmitglied zur Wahl vorgeschlagen. Willi Krafft fragt die Anwesenden, ob noch jemand unter ihnen sich gerne im Vorstand betätigen und zur Wahl stellen möchte. Es meldet sich niemand weiteres.

Es stellen sich also definitiv zur Wahl (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Fred Frohofer (neu)
  • Willi Krafft (bisher)
  • Martin Klöti (bisher)
  • Dorota Niedzwiecka (bisher)
  • Iris Lenardic (bisher)
  • Reto Stauss (bisher)
  • Hans Widmer (bisher)

Fred Frohofer wird einstimmig gewählt. Die Wahl der bisherigen Vorstandsmitglieder findet im Einverständnis der Versammlung in Globo statt. Das Ergebnis der Wahl ist einstimmig: alle sind gewählt.

7. Behandlung von Anträgen der Mitglieder
Markus Rüegg hat 10 Anträge eingereicht, zu denen der Vorstand im voraus eine Empfehlung gab. Der Vorstand ist der Meinung, dass eine sorgfältige Behandlung der Anträge den Rahmen dieser Hauptversammlung sprengen und eine vertiefte Diskussion erfordern. Es wird eine Eintrettensdebatte darüber geführt, ob auf die Anträge im Rahmen der Hauptversammlung eingegangen werden soll oder nicht. 

In der Diskussion wird deutlich, dass die Inhalte der Anträge gewichtig sind und einer ausführlicheren Bearbeitung bedürfen, z.B. indem sich thematische Arbeitsgruppen bilden oder Diskussionen im Forum initiiert werden. 

Die anwesenden Vereinsmitglieder stimmen mit einem deutlichen Mehr darüber ab, dass auf die 10 Anträge von Markus Rüegg an der Hauptversammlung nicht eingegangen wird. 2 Mitglieder sind für das Eintreten, 4 Mitglieder enthalten sich. Markus Rüegg verlässt daraufhin die Hauptversammlung. 

Die 10 Anträge von Markus Rüegg und wie damit an der Hauptversammlung umgegangen wird, bringt eine Diskussion unter den Mitgliedern in Gang, wie das Prozedere bei der Behandlung von Mitgliederbeiträgen zu optimieren ist: 

Genaue Regelung bezüglich Einreichung von Anträgen. Z.B. sollten Anträge, die eine Statutenänderung verlangen, 2 Monate im Voraus eingereicht werden, damit für die Planung und Kommunikation der Anträge genügend Zeit bleibt. Andere Anträge müssen auch kurz vorher eingereicht werden können.

Der Vorstand wird einen Vorschlag erarbeiten und zur Abstimmung an der nächsten Hauptversammlung traktandieren. 

8. Diverses und Abschluss
Die nächste Hauptversammlung findet am 24. Mai 2012 in Olten statt.

Schluss: 14:44 Uhr

Das anschliessende World Café sieht ein Buffet vor. Die Kosten belaufen sich auf rund CHF 1000.-. Die Anwesenden werden um eine Spende gebeten. 

Für das Protokoll
Zürich, 31.10.2011
Tex Tschurtschenthaler + Vorstand

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